Stolz, Enttäuschung, Hoffnung: 3 von 9 Nachwuchsmusikern aus Greiz bei Bundesausscheid

  • Die Greizer Teilnehmer am Landeswettbewerb Jugend musiziert. Die Greizer Teilnehmer am Landeswettbewerb Jugend musiziert.
Drei Greizer Nachwuchsmusiker fahren zu Bundeswettbewerb Jugend musiziert. Sonderpreis für Melanie Riedel.
Greiz/Sondershausen. Stolz, Enttäuschung, Hoffnung emotionsgeladen war der Landeswettbewerb Jugend musiziert am Wochenende in Sondershausen, an dem neun Greizer Nachwuchsmusiker teilgenommen haben. Drei von ihnen wurden weitergeleitet zum Bundeswettbewerb Mitte Mai.

Der zwölfjährige Violinist Marius Frantz "war sehr überrascht" über sein hervorragendes Ergebnis. "Ich bin stolz, damit hatte ich nicht gerechnet", sagt der Schüler und erzählt: "Meine Eltern waren mit und haben sich sehr gefreut."

Auch Lisa Schmidt und Clara Schneidenbach werden sich der bundesweiten Konkurrenz stellen. Die zwölfjährigen Schülerinnen haben im Duett gesungen und konnten im Klassik-Bereich überzeugen. Während Clara Schneidenbach "nicht so sehr aufgeregt war", hatte Lisa Schmidt schon Lampenfieber. Gefreut haben sich die Mädchen und hoffen nun auf eine gute Platzierung beim Bundesausscheid.

Eigentlich ebenfalls Grund zur Freude hat Melanie Riedel. Die Sängerin hat den Sonderpreis für die beste Eigenkomposition erhalten. Ihr Song "We Belong Together" hat die Jury überzeugt. "Bei mir überwiegt die Enttäuschung. Ich hätte auf den Sonderpreis verzichtet, wenn ich dafür zum Bundeswettbewerb hätte fahren könne", sagt die 20-Jährige.

Musikschulchef Ingo Hufenbach indes ist mit dem Abschneiden seiner Schützlinge sehr zufrieden, wie er betont.


Katja Grieser / 20.03.13 / OTZ
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